Konzipieren

Wir entwickeln Konzepte und Begleitstrukturen für die Umsetzung von Modellvorhaben im Bereich der beruflichen Orientierung, der Berufsvorbereitung und Ausbildung sowie der Integration und Arbeitsmarkt­gestaltung.

Dabei setzen wir auf unsere vielfältigen Erfahrungen in der Kompetenzfeststellung, der Gestaltung nachhaltiger Netzwerke und der lösungsorientierten Prozessberatung.

Wir verbinden verschiedene regionale und überregionale Partnerinnen und Partner aus beruflicher Bildung, Wirtschaft und Schule und gestalten gemeinsam wirksame Umsetzungsstrategien an den Schnittstellen Schule – Ausbildung – Arbeit.

Buntstifte in einer Box
  • Curriculum für Willkommensklassen an beruflichen Schulen

    Die spx consult GmbH begleitet die Anpassung und Weiterentwicklung des Rahmencurriculums für Willkommensklassen an den beruflichen Schulen im Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie. Im Fokus steht die Gewährleistung einer Durchgängigkeit nach dem Berliner Integrationskonzept zur kontinuierlichen Beschulung sowie dem kontinuierlichen, schrittweisen Aufbau von Handlungs- und Sprachkompetenzen bei neuzugewanderten jungen Menschen ab 16 Jahren.

    Zum Aufbau der berufsvorbereitenden Sprachkompetenz in den Willkommensklassen der beruflichen Bildung wird das Rahmencurriculum an die Didaktik der Integrierten Berufsausbildungsvorbereitung (IBA) und an die sprachlichen Anforderungen für junge Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte angepasst. Die Anpassung des Curriculums richtet sich nach dem Konzept zur Integration Jugendlicher ab 16 Jahre und trägt zur geordneten Beschulung von Neuzugewanderten (Geflüchteten) und zur Vorbereitung deren Übergangs in die IBA und ggf. weitere Bildungsgänge der beruflichen Bildung bei. Zudem erhöht es deren Chancen auf einen zukünftigen schulischen Abschluss, den beruflichen Anschluss und stärkt den Aufbau einer selbstbestimmten beruflichen Existenz.

    Ansprechpartnerinnen

    Katharina Kmiecik+49 (30) 69 00 85 52
    Christin Manzke+49 (30) 69 00 85 73
     
  • Women´s Opportunities for Work and Education (WOW-E)

    Das europäische Projekt WOW-E (Women´s Opportunities for Work and Education) wird vom ERASMUS+ Programm gefördert und von der spx consult GmbH in Kooperation mit berufsbildenden Einrichtungen aus Frankreich, Island, Finnland, Portugal und Deutschland umgesetzt.

    Das Projekt konzipiert und erprobt Maßnahmen, die die Chancen von gering qualifizierten Migrantinnen beim Zugang zu Bildung und Arbeit verbessern sollen. Dazu wird der Fokus auf nicht-formelle und informelle Fähigkeiten gesetzt. Auf diesem Wege sollen gering qualifizierte Migrantinnen ihre individuellen Fähigkeiten wahrnehmen und so befähigt werden, eigenständig oder in Begleitung, den Zugang zu Bildung und Arbeit zu schaffen.

    Daneben wird das Projekt entsprechende Formate für Arbeitgeber:innen entwickeln, die die Gruppe der gering qualifizierten Frauen mit Migrationshintergrund als neue Zielgruppe identifizieren und so in den Arbeitsmarkt integrieren können.

     

    Das Projekt Women´s Opportunities for Work and Education (WOW-E) wird im Programm Erasmus+ der Europäischen Kommission gefördert.

    Ansprechpartnerinnen

    Anja Baustian+49 (30) 69 00 85 43
    Manja Berte+49 (30) 69 00 85 86

    Newsletter

    Newsletter #1

    Newsletter #2

     
  • WiLA - wirksames Lernen im Arbeitsprozess

    Das Verbundprojekt »Wirksames Lernen am Arbeitsprozess – kompetenzbasierte und umfeldbezogene Weiterbildungskonzepte im Feld der Hauswirtschaft im Land Brandenburg« (kurz WiLA) soll eine innovative und nachhaltige Weiterbildungsstruktur im Bereich der Hauswirtschaft entwickeln und modellhalft erproben. Kern des Weiterbildungskonzeptes ist es, anhand von modularen Qualifizierungen nachhaltig die Fachkräftesicherung im Flächenland Brandenburg im Schnittmengenberufsfeld der Hauswirtschaft zu stärken sowie den Zugang zu Weiterbildung für alle Beschäftigten lernortunabhängig zu gestalten, die Arbeitsqualität im Sinne der »guten Arbeit« zu fördern und das Berufsfeld der Hauswirtschaft mehr in die gesellschaftliche Anerkennung zu rücken.

     

    Um den Handlungsbedarfen im Bereich der Hauswirtschaft zu begegnen, sollen mit einem kompetenzbasierten Ansatz niedrigschwellige Zugänge zu Weiterbildung, angepasst an den individuellen Bildungsweg, ermöglicht werden. Dadurch wird Weiterbildung für unterrepräsentierte Gruppen wie Frauen, Teilzeitbeschäftigte, Niedrigqualifizierte, Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte oder Beeinträchtigung in ihrer Vielfalt in drei verschiedenen Niveaustufen – Teilqualifikation, Facharbeiter:in, Meister:in – möglich. Unterstützt wird das Lernen durch eine Lernoberfläche, auf die von unterschiedlichen Orten und Zeiten zugegriffen werden kann. Flankierend dazu werden Projekt- und Bildungslotsen etabliert, die als betriebliche und außerbetriebliche Lernbegleitende die Beschäftigten bei der Durchführung der modularen Qualifizierungsmodule (Theorie & praktische Lernaufgaben lernortübergreifend) unterstützen.

    Daneben wird ein sozialpartnerschaftlicher Ansatz mit Unternehmen verfolgt. Ebenso flankieren Branchendialoge die Sozialpartnerschaft.

    Projektpartner:

    • Gesellschaft zur Förderung von Bildungsforschung und Qualifizierung mbH
    • Zentrum Aus- und Weiterbildung GmbH
    • Initiative Jugendarbeit Neuruppin e.V

    Einbezogene Sozialpartner:

    • Ver.di Bundesverwaltung (Bereich Bildungspolitik)
    • DEHOGA Brandenburg e.V.

    Das Projekt „Wirksames Lernen im Arbeitsprozess – kompetenzbasierte und umfeldbezogene Weiterbildungskonzepte (WiLA) im Feld der Hauswirtschaft im Land Brandenburg“ wird im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Wandel der Arbeit sozialpartnerschaftlich gestalten – weiter bilden und Gleichstellung fördern“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.

    Ansprechpartnerin

    Anja Baustian+49 (30) 69 00 85 43

    Hompage

     

     

     
  • Prozessbegleitung digitale Berufsvorbereitung

    Im Land Berlin wird seit 2013 die Intensivierung des Anschlusses der Berufsvorbereitung an die (betriebliche) Berufsausbildung über den Schulversuch „IBA – Integrierte Berufsausbildungsvorbereitung“ umgesetzt. In diesem Rahmen stellen insbesondere die Dualisierung des Bildungsgangs sowie eine multiprofessionelle Begleit- und Beratungsstruktur eine wesentliche Gelingensbedingung für eine erfolgreiche Übergangsgestaltung dar. Hierbei rücken im besonderen Maße die Chancen und Potentiale der Digitalisierung in den Blick.

    Vor diesem Hintergrund ist die spx consult GmbH mit der Begleitung des digitalen Instruments „IBA-Digital“ für die gesamte schulische Berufsausbildungsvorbereitung im Land Berlin sowie der Gesamtkoordination und Prozesssteuerung beauftragt. Hierbei steht die Zielsetzung im Fokus, über die Einführung und den Einsatz dieser digitalen Begleitung, die Selbstständigkeit (Selbstkompetenz) der Jugendlichen zu stärken und die Anschlussfähigkeit des Jugendlichen durch die mediale Aneignung relevanter berufsvorbereitender Kompetenzen sowie innovativer Akquisitionstechniken zur Praktikums- und Ausbildungsplatzgewinnung zu erhöhen.

    Die digitale Begleitung wird grundsätzlich als ein integratives Instrument verstanden und daher als Unterstützung und Ergänzung der bestehenden Strukturen und Prozesse der schulischen Berufsausbildungsvorbereitung konzipiert und angelegt. Wesentliche Anknüpfungspunkte liegen in den multiprofessionellen Teamstrukturen am Schulstandort, im individuellen Übergangsprozess des Jugendlichen während des Schuljahresverlaufs sowie der Verzahnung mit dem Ausbildungs- & Arbeitsmarkt als aufnehmendes System.

    Die Unterstützungsleistungen der spx consult GmbH zur Einbindung des IBA-Klassenteams bzw. der IBA-Lerngruppe im Rahmen des Einsatzes von „IBA-Digital“ sind:

    o Einführung des Kollegiums und der Schülerschaft in die Anmeldungs- und Registrierungsprozesse

    o Beratung und Begleitung des Kollegiums zur Entwicklung von Strategien zur Nutzung von „IBA Digital“ im konkreten Schulalltag am Schulstandort

    o Technische Unterstützung bei Fragen und Problemen der beruflichen Schule

    o Bereitstellung von Manuals für alle Zielgruppen/ Akteure in „IBA-Digital“ als auch Begleitdokumenten

    Mit der technischen Übersetzung der digitalen Bildungsgangbegleitung ist die JobUFO GmbH beauftragt.

    Ansprechpartnerinnen

    Christin Manzke+49 (30) 69 00 85 73
    Katharina Kmiecik+49 (30) 69 00 85 52
     
  • Aufbau und Implementierung einer digitalen Lernumgebung für die schulische berufliche Bildung

               

    Das Projekt wurde gefördert aus Mitteln der EUROPÄISCHEN UNION (Europäischen Sozialfonds) und des Landes Berlin (www.berlin.de/esf). Dieses Vorhaben wurde als Teil der Reaktion der Union auf die Covid-19-Pandemie finanziert.

    Die spx consult GmbH setzte in den Jahren 2022 und 2023 das Projekt des ESF-Instruments „30 a – Digitale Lernbegleitung in IBA“ um und fokussierte die Implementierung einer zielgruppengerechten digitalen Begleitung der Schülerinnen und Schüler im Kontext einer digitalen Lernumgebung für die schulische Berufliche Bildung.

    Für die Realisierung dieses Vorhabens wurden zwei Teilzielstellungen formuliert, die sich in die gesamtstrategische Ausrichtung einbetteten, die in der Berufsvorbereitung notwendigen und für eine Anschlussperspektive zentralen digitalen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler zu stärken. Die Förderung der Selbstkompetenz der Jugendlichen durch geeignete methodisch-didaktische Instrumente wurde dabei als wesentliche Grundlage für den Aufbau von digitalen Kompetenzen angesehen (vgl. Digitalisierungsstrategie der KMK):

    Digitale Kompetenzrasterentwicklung und Beratung als strukturelle, curriculare und methodisch-didaktische Basis des digitalen Kompetenzaufbaus in IBA:

    • Entwicklung und digitale Bereitstellung von berufsfeldübergreifenden und lernfeldorientierten Kompetenzrastern in den für den IBA-Bildungsgang zentralen und relevanten Digitalstrukturen (v.a. Lernraum Berlin/DAKORA (Digitales Arbeiten mit KOmpetenzRAstern))
    • Beratung von zielgruppenrelevanten und handelnden Akteur:innen im IBA Bildungsgang zur Implementierung der Strukturen in ihre Handlungsräume

    Modulares Schulungsangebot als aufbauende und prozessbegleitende Grundlage einer unterstützenden, individuellen Begleitung des digitalen Kompetenzaufbaus in IBA:

    • Entwicklung und Durchführung von Schulungseinheiten zur bedarfsorientierten und passgenauen digitalen Lernbegleitung der heterogenen Schülerschaft im IBA-Bildungsgang
    • Entwicklung und Etablierung von Elementen der begleitenden Prozessumsetzung für die handelnden Akteur:innen (u.a. kollegiale Fallsupervisionen)

     

    Ansprechpartnerinnen

    Christin Manzke+49 (30) 69 00 85 73
    Katharina Kmiecik+49 (30) 69 00 85 52
    Marie Höffer+49 (30) 69 00 85 47
     
  • Entwicklung eines Prozessmodells zur Kompetenzfeststellung im BSO-Prozess im Land Berlin

    Die spx consult GmbH wurde 2019 und 2020 von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie mit der Entwicklung eines einheitlichen Prozessmodells zur Kompetenzfeststellung im Land Berlin beauftragt. Sie begleitete und steuerte diesen Prozess fachlich und inhaltlich im Berliner Übergangsmanagement. Im Fokus des Prozessmodells steht der ganzheitliche Ansatz zur Betrachtung des BSO-Prozesses hinsichtlich der Wirkung auf die Berufswahl und die Entwicklung der Berufswahlkompetenz des Jugendlichen mit Blick auf die Verzahnung mit der aktuellen Arbeitswelt und Arbeitsmarktsituation.

    Zielstellung war die Formulierung von Indikatoren, um ein einheitliches Prozessmodell zu erreichen, welches den Rahmen für Kompetenzfeststellungen und Potenzialanalysen in Berlin aufzeigt. Der Schwerpunkt wurde auf die Entwicklung zielgruppenorientierter Spezifika und die Definition wirkungsorientierter Anforderungen im BSO-Prozess gelegt. Neben der inhaltlichen und fachlichen Prozessbegleitung im Rahmen der Zielstellung sicherte die spx consult GmbH eine aktive Einbeziehung des Landeskonzeptes Berufs- und Studienorientierung Berlin und dessen Entwicklung sowie eine wirksame Ergebnissicherung in bestehende BSO-Prozesse des Landes. Regionale Akteure*innen wurden im definierten Rahmen der transferorientierten Verankerung in die Berliner Strukturen berücksichtigt und von Beginn an mit in die Entwicklung und Begleitung eingebunden werden.

    Ansprechpartnerinnen

    Anja RakowskiGeschäftsführerin+49 (30) 69 00 85 46

    Informationen

    Landeskonzept Berufs- und Studienorientierung Berlin